Design in der Netzwerkökonomie

Julia Katharina Böttcher

Design in der Netzwerkökonomie

Design hat heute viele Gesichter. Neben den bekannten Anwendungsgebieten wie dem Industriedesign und dem Kommunikationsdesign, sorgen vor allem neue Begriffe wie „Design Thinking“, „Service Design“ oder „Social Design“ für Diskussionen. Das Ungewöhnlichste an diesen neuen Designpraktiken besteht darin, dass sie das Grundsätzliche des Designs verlassen zu haben scheinen - die gegenständliche Gestaltung ob in Produkt oder Papier. Ihre Produkte sind prozesshaft und erweitern den Begriff des Designs um eine lange angekündigte, weitere Dimension. Doch so neu und so unerklärlich sind diese neuen Designpraktiken keineswegs. Sie stehen vielmehr im Zeichen einer Zeit, in der Produkte aufgrund neuer Technologien in ihrer haptischen Objekthaftigkeit an Bedeutung zu verlieren scheinen und das Soziale sowohl aus dem Blickwinkel der Wirtschaft als auch des zukünftigen gesellschaftlichen Miteinanders in den Fokus innovativer Lösungsansätze geraten ist. Oder handelt es sich hier gar um ein und dasselbe? Download PDF

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