Die Theorie der Warenästhetik

Helena Kersting

Die Theorie der Warenästhetik

Die Theorie der Warenästhetik ist ein seit ungefähr einem halben Jahrhundert immer wieder verändertes, theoretisches Gefüge, dessen Phänomenologie von Wolfgang Fritz Haug entdeckt und erfasst wurde. Der marxistische Philosoph und Verleger, begann als Student, aus psychoanalytischem Interesse heraus, Werbung zu analysieren. Kleine Aufsätze, in denen er versuchte dem Wesentlichen des manipulativen Charakters der Werbung auf die Schliche zu kommen, sind die Anfänge seiner Theorie. In ihrer weiteren Bearbeitung ergab sich ein bedeutender Entwicklungsschub bei seiner Auseinandersetzung mit dem marxschen Kapital und dessen Warenbegriff. Dort entdeckte Haug ein ungelöstes Problem in der Beschreibung des Tauschverhältnisses, welches er mit seinem bis dahin erarbeiteten Theorieansatz zusammenführte. Dies eröffnete ihm die Beschreibung der Gesetzmäßigkeit der Warenästhetik. Die Theorie der Warenästhetik wurde so zu einer Theorie ästhetischer Scheinlösungen in der kapitalistischen Gesellschaft. Download PDF

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